CDU-Arbeitnehmer fordern Verschiebung der Gesundheitsreform - DER SPIEGEL
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CDU-Arbeitnehmer fordern Verschiebung der Gesundheitsreform

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Auf Distanz zum geplanten Gesundheitsfonds der Bundesregierung geht die Christlich- Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA). Eine Expertengruppe der Organisation empfahl in der vergangenen Woche, die Einführung des geplanten Einheitsbeitrags für den Fonds um mindestens ein Jahr zu verschieben. In dieser Zeit solle die Bundesregierung überprüfen, ob die verschiedenen Reformbestandteile tatsächlich funktionierten. "Im nächsten Jahr sollen gleichzeitig der Gesundheitsfonds, ein neues Honorarsystem für Ärzte, eine Krankenhausreform sowie ein neuer Finanzausgleich zwischen den Kassen eingeführt werden", warnt der stellvertretende CDA-Vorsitzende Gerald Weiß. "Es besteht die Gefahr, dass eine solche Ballung die Kassen überlastet." Der baden-württembergische CDA-Chef Dieter Bäumler fürchtet sogar, dass der Fonds einige Kassen in die Insolvenz treiben könnte. Orts- und Ersatzkassen würden benachteiligt. CDU-Chefin Angela Merkel hatte jüngst im Parteivorstand bekräftigt, dass die umstrittene Reform wie geplant eingeführt werde.