RWE steigt bei Windrad-Firma ein
Der Essener RWE-Konzern hat sich bei einem Jungunternehmen in Großbritannien namens Quietrevolution (Stille Revolution) eingekauft, das völlig neu entwickelte Windräder für die Versorgung einzelner Häuser oder Gewerbebetriebe baut. "Mit dieser Turbine", so RWE-Manager Fritz Vahrenholt, "könnte sich der Traum vieler Menschen nach einer eigenen, dezentralen Stromversorgung" erfüllen. Die futuristisch anmutenden Windräder, die seit Ende vergangenen Jahres gefertigt werden, produzieren je nach Standort bis zu 10.000 Kilowatt Strom jährlich, was theoretisch ausreicht, um zwei Niedrigenergiehäuser mit Strom zu versorgen. Mit dem RWE-Geld, so die Überlegung, sollen die heute noch äußerst teuren Turbinen weiter entwickelt und möglicherweise demnächst in einer Massenproduktion gefertigt werden. Dann könnte das Windrad in großen Stückzahlen produziert und in Europa und den USA verkauft werden.