SPD plant Milliardenprogramm zur Sanierung vonSiedlungen und Gebäuden
Als Reaktion auf die stark gestiegenen Energiepreise fordert die SPD-Arbeitsgruppe Energiemarkt knapp eine Dreiviertelmilliarde Euro für die wärmedämmende Sanierung von Gebäuden. Das geht aus einem Papier der Arbeitsgruppe hervor. Darüber hinaus sollen Geringverdiener noch vor dem anstehenden Winter entlastet werden, indem die Wohngeld-Novelle bereits am 1. Oktober in Kraft tritt drei Monate früher als geplant, heißt es in dem Papier der SPD-Politiker. Dem Arbeitskreis gehören neben Fraktionschef Peter Struck auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und weitere zwölf Sozialdemokraten an. Sie schlagen vor, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung nochmals um 270 Millionen Euro aufzustocken. Die Arbeitsgruppe plädiert außerdem für eine zusätzliche energetische Sanierung von 100 Großwohnsiedlungen. Dafür soll über einen Zeitraum von fünf Jahren zusätzlich eine halbe Milliarde Euro bereitgestellt werden.