Kartellrechtsklage gegen Gasversorger/ Deutscher Gaspipeline droht massive Verzögerung - DER SPIEGEL
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Kartellrechtsklage gegen Gasversorger/ Deutscher Gaspipeline droht massive Verzögerung

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Den beiden Gasversorgern E.on Ruhrgas und Wingas droht juristischer Ärger wegen eines milliardenschweren Pipeline-Projekts in Deutschland. Wie das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL berichtet, hat das von Heiko von Tschischwitz geleitete Unternehmen Concord Power eine Kartellrechtsklage gegen die beiden Betreiber eingereicht. Darin wirft Tschischwitz, der vor Jahren den Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick gegründet hat, ihnen vor, mit der Pipeline ihre marktbeherrschende Stellung auf dem Gasmarkt weiter auszubauen. Die sogenannte Opal- Pipeline, heißt es in der dem SPIEGEL vorliegenden Klage, sei bewusst so ausgelegt, dass große Mengen des ab 2011 über die Ostsee-Pipeline aus Russland gelieferten Gases gar nicht auf den deutschen Markt gelangen könnten. Dadurch, so der brisante Vorwurf, sollten die Gasmengen niedrig und der Preis für die Verbraucher in Deutschland hoch gehalten werden. E.on und Wingas weisen die Anschuldigungen als haltlos zurück. Concord Power, heißt es bei den Energieversorgern, wolle mit äußerst fragwürdigen Methoden lediglich eine eigene Pipeline ins Spiel bringen.