Erste Stellungnahme von Klatten-Erpresser Sgarbi - DER SPIEGEL
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Erste Stellungnahme von Klatten-Erpresser Sgarbi

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Schweizer Helg Sgarbi, mutmaßlicher Erpresser der Milliardärin Susanne Klatten, hat sich erstmals seit seiner Verhaftung zu seinem Fall geäußert. „Ich beklage, dass es zu einer öffentlichen Debatte gekommen ist, bei der sowohl die Namen sogenannter Opfer wie auch von Menschen aus meinem familiären und persönlichen Umfeld auftauchen, die einer angeblichen Komplizenschaft bezichtigt werden“, sagte Sgarbi in einer Stellungnahme gegenüber dem SPIEGEL. „All dies kann schädlich sein für das gerichtliche Verfahren.“ Zu den Vorwürfen selbst schwieg Sgarbi. Er kündigte aber an, im Prozess „gegebenenfalls noch umfassend“ auszusagen.

Unterdessen wird bekannt, dass Sgarbi im Sommer 2007 gleich zweimal kurz hintereinander Aufenthalte in dem Wellness-Hotel Lanserhof bei Innsbruck gebucht hatte, das auf Heilfasten-Kuren spezialisiert ist. Laut Eigenwerbung beinhaltet das Gesundheitskonzept des Hotels auch das Ziel, den Gästen „geistigen Freiraum“ zu verschaffen, damit sie „Lebensstil-Veränderungen zulassen“. Neben Klatten lernte Sgarbi bei diesen Aufenthalten auch die beiden Frauen Elfriede R. und Monika S. als Gäste des Lanserhofs kennen.