Chef der israelischen Luftwaffe: Zerstörung iranischer Atomanlagen "keine technische oder logistische Frage" - DER SPIEGEL
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Chef der israelischen Luftwaffe: Zerstörung iranischer Atomanlagen "keine technische oder logistische Frage"

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Die israelische Luftwaffe würde einen Militärschlag gegen Iran führen, um Teheran vom vermuteten Bau einer Atombombe abzuhalten. "Wir sind bereit zu tun, was immer von uns gefordert wird", sagte der Kommandeur der Luftwaffe, Generalmajor Ido Nehuschtan, dem SPIEGEL. Es sei "eine Schande", dass es 70 Jahre nach der nationalsozialistischen Reichspogromnacht noch immer Staatschefs wie den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad gebe, die zur Vernichtung des jüdischen Staates aufriefen. Die Geschichte lehre, dass man solche Ankündigungen nicht herunterspielen dürfe, sagte Nehuschtan und fügte hinzu: "Wir nehmen sie sehr ernst." Iran bedrohe aber nicht nur Israel, sondern die gesamte freie Welt. Ob die iranischen Nuklearanlagen am Ende bombardiert würden, sei zwar eine Entscheidung der Politik. Der General bestätigte jedoch: "Alle Optionen liegen auf dem Tisch." Ein Militärschlag gegen Iran gilt als äußerst kompliziert, weil die dortigen Atomanlagen sowohl auf mehrere Orte verteilt als auch teilweise unterirdisch verbunkert sind. Derlei Einwände gegen eine mögliche Militäroperation wies Nehuschtan jedoch zurück. "Das ist weder eine technische noch eine logistische Frage", so der Luftwaffen-Chef.