Die Allianz als treibende Kraft bei der Fusion von HypoVereinsbank und Dresdner Bank - DER SPIEGEL
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Die Allianz als treibende Kraft bei der Fusion von HypoVereinsbank und Dresdner Bank

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Allianz will die HypoVereinsbank und die Dresdner Bank als größter Anteilseigner der beiden Institute zusammenführen und völlig neu strukturieren. Das berichtet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der neuen Ausgabe. Unter dem Dach einer Holdinggesellschaft sollen dabei auch einzelne Geschäftszweige ausgelagert, verkauft oder innerhalb der Institute verschoben werden.

Ziel der Maßnahme ist es, eine Bank für Privatkunden und Mittelständler zu schaffen, schreibt der SPIEGEL unter Berufung auf Manager, die an den Verhandlungen beteiligt sind. So wollen die Strategen aus München das Privatkundengeschäft der beiden Institute mit dem der Deutschen Bank zusammenlegen und den Geschäftszweig des Investmentbanking komplett abgeben. Einen Tausch des Investmentbanking der Dresdner Bank gegen das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank bezeichnete ein Insider als eine "mögliche Variante".

Des weiteren will das neue Institut seine Vertriebswege auch für das Hypothekengeschäft nutzen. Zudem soll die Bank, auf Grund des deutlich größeren Marktanteiles, die Versicherungsprodukte der Allianz wesentlich effektiver vertreiben als das HypoVereinsbank und Dresdner Bank bisher gelingt. Viertes Standbein des Institutes werde das Internetbanking sein.

Laut SPIEGEL wird die HypoVereinsbank nach dem Zusammenschluss das federführende Institut sein, der Chef der HypoVereinsbank, Albrecht Schmidt, sei maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt.