Chefin des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft im Visier der Staatsanwaltschaft - DER SPIEGEL
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Chefin des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft im Visier der Staatsanwaltschaft

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Gegen Bianca Buchmann, Präsidentin des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Es geht um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe und Korruption. Buchmann führt mit ihrem Mann, gegen den ebenfalls ermittelt wird, die Wurmlinger Medizintechnik-Firma Hospital Engineering. Konkret wird die Lieferung von Krankenhausinventar an eine Moskauer Firma untersucht. Der Verdacht der Staatsanwaltschaft: Ein Großteil der Summe seien Bestechungsgelder, die als Betriebsausgaben getarnt worden seien. Von dem 27 Millionen Euro schweren Auftrag sollen rund 11 Millionen Euro für dubiose Geschäfte abgezweigt worden seien - mit Hilfe von Briefkastenfirmen. Bianca und Gerhard Buchmann wollten sich auf eine Anfrage des SPIEGEL nicht äußern. Die bereits seit 2007 laufenden Untersuchungen werden noch andauern, "weil Auslandsermittlungen notwendig sind", so eine Sprecherin der Behörde. Nicht nur in Russland kam es zu Auffälligkeiten. Laut ehemaligen Mitarbeitern der Buchmanns kam es etwa auch in Ghana und Libyen zu fragwürdigen Geschäftsabrechnungen.