Vorgesetzten von Zumwinkel-Ermittlerin Lichtinghagen droht Strafversetzung - DER SPIEGEL
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Vorgesetzten von Zumwinkel-Ermittlerin Lichtinghagen droht Strafversetzung

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Im Streit um die gescheiterte Zwangsversetzung der Zumwinkel-Ermittlerin Margrit Lichtinghagen sind inzwischen alle Beteiligten beschädigt: Die Staatsanwältin lässt sich an ein Amtsgericht versetzen und wird den Ruf nicht los, Geldbußen zu eigenmächtig verteilt zu haben. Ihr Bochumer Behördenchef Bernd Schulte ist ebenfalls wegen einer Geldzuweisung in die Kritik geraten: Er soll sich für ein Förderprojekt seines Rotary Clubs eingesetzt haben, die Restaurierung einer Kirche. Gemeinsam mit dem Hammer Generalstaatsanwalt Manfred Proyer muss er sich gegenüber dem Justizministerium zu Presseberichten äußern, die eine außer Kontrolle geratene Staatsanwaltschaft schildern. Wird Lichtinghagens bisherigen Vorgesetzten ein "Aufsichtsversagen" nachgewiesen, kann das bis zur Strafversetzung führen. Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) wird unterdessen von der Opposition vorgeworfen, ihr Haus nicht im Griff zu haben.