Neue Diskussion um die Rente - DER SPIEGEL
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Neue Diskussion um die Rente

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Der rheinland-pfälzische Sozialminister Florian Gerster hält eine Veränderung der Nettolohnformel bei der Rentenanpassung für erforderlich. Es werde nicht möglich sein, "ohne jede Modifikation zur reinen Nettolohnanpassung der Renten zurückzukehren", sagte Gerster dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Statt dessen schlägt der Minister vor, verbesserte staatliche Leistungen für Familien bei der Festlegung der Rentenerhöhung herauszurechnen. Dabei müsse "akzeptiert werden, dass dadurch das Rentenniveau geringfügig sinkt", sagte Gerster, der für die SPD in der parteiübergreifenden Rentenreformkommission sitzt, die sich nächste Woche in Berlin zu ihrer ersten Sitzung trifft.

Für eine Berücksichtigung der demografischen Entwicklung hat sich zugleich der Sozialverband VdK ausgesprochen. Es sei "gerechtfertigt, die Renten-Anpassung mit Hilfe eines demografischen Faktors zu verringern, wenn dafür die private Altersvorsorge besser ausgestattet wird“, sagte VdK-Präsident Walter Hirrlinger dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL.