Rekordverlust bei Rover, VW im Gespräch - DER SPIEGEL
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Rekordverlust bei Rover, VW im Gespräch

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Der Verlust bei der BMW-Tochter Rover wird höher als erwartet. Nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL ergeben die vorläufigen Zahlen, die BMW-Finanzexperten derzeit für die Bilanz des Jahres 1999 zusammenstellen, für Rover einen Verlust von mehr als 2,5 Milliarden Mark vor Steuern. Im Jahr 1998 lag das Minus bei knapp 1,9 Milliarden Mark vor Steuern. Die Marke BMW soll dagegen einen Rekordgewinn von 4,5 Milliarden vor Steuern verbuchen. Zum hohen Verlust bei Rover trug der Abbau von 8000 Arbeitsplätzen bei. Zudem erhöhten sich die Rover-Verluste allein durch den Kursanstieg des britischen Pfunds gegenüber der D-Mark von 2,90 auf 3,15 in den letzten sechs Monaten um 500 Millionen Mark.

BMW-Chef Joachim Milberg soll angesichts dieser Verluste bereits mit dem VW-Vorsitzenden Ferdinand Piëch über mögliche Kooperationen der beiden Unternehmen gesprochen haben, berichtet DER SPIEGEL. VW könnte Rover mit der Plattform des nächsten Polo beliefern. Dadurch würde Rover billiger und schneller Nachfolger für die Modelle 25 und 45 bekommen. Im Gegenzug könnte VW die Markenrechte an Rolls-Royce bekommen, die bei BMW liegen. VW soll dem Bericht zufolge eine wechselseitige Beteiligung der VW-Tochter Audi mit BMW ins Gespräch gebracht haben.