Hamburger Juso-Chef Ilkhanipour verärgert erneut seine Genossen - DER SPIEGEL
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Hamburger Juso-Chef Ilkhanipour verärgert erneut seine Genossen

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Seine Genossen bringt der Hamburger Juso-Chef Danial Ilkhanipour auch im neuen Jahr in Wallung. Nachdem das Parteischiedsgericht im Dezember seinen umstrittenen Sieg gegen das SPD-Bundesvorstandsmitglied Niels Annen im Kampf um die Bundestagskandidatur im Wahlkreis Eimsbüttel für rechtens erklärt hat, sorgen nun private Kontakte zum Umfeld des Sterbehelfers und Ex-Politikers Roger Kusch, gegen den die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt, für Unruhe. Unter hanseatischen Genossen kursieren Kopien aus der Mitgliederzeitschrift des noblen Norddeutschen Regatta Vereins (NRV), für den schon Alfried Krupp von Bohlen und Halbach segelte. Das Blatt, es ist von 2002, listet unter der Überschrift "Herzlich Willkommen im NRV zum 1. Oktober" auch Danial Ilkhanipour auf. Als einer von zwei "Paten", die damals für den Neuling bürgten, firmiert Guy Seidel. Der war Mitarbeiter der CDU-Bürgerschaftsfraktion und diente später dem wegen diverser Skandale geschassten ehemaligen Justizsenator Roger Kusch als Sprecher. Ilkhanipour sieht die Angelegenheit gelassen: "Es geht ums Segeln, auch wenn hier scheinbar von einigen versucht wird, Stimmung gegen mich zu machen." Seidel sei "eine lockere Segel-Bekanntschaft", die für ihn "beim Eintritt in den NRV gebürgt" habe, als der CDU-Mann noch nicht für Kusch arbeitete. In den vergangenen Jahren habe er zu Seidel "keinerlei Kontakt mehr gehabt".