Schreiber arbeitete für den BND - DER SPIEGEL
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Schreiber arbeitete für den BND

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der bayerische Lobbyist Karlheinz Schreiber ist 1983 auf Empfehlung der bayerischen Staatskanzlei vom Bundesnachrichtendienst (BND) angeworben worden. Das berichtet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe.

Die damals vom heutigen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber geleitete Regierungszentrale habe dem BND, so das Blatt, dringend nahegelegt, sich Schreiber einmal an-zuschauen. Daraufhin sei es zu einer Verpflichtung Schreibers als Agent unter dem Decknamen "Hunne" gekommen.

Laut SPIEGEL war Schreiber keine sehr ergiebige Quelle. 1983 sei es zu nur fünf "Kontakten" gekommen, Telefonate eingeschlossen. Dann sei die Verbindung eingeschlafen, einige Jahre später auch formell beendet worden.