Steuer-Nachforderung an Reinhard Klimmt? - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Steuer-Nachforderung an Reinhard Klimmt?

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt droht Ärger mit den Steuerbehörden. Nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL prüfen saarländische Finanz-beamte, ob der SPD-Politiker Steuern nachzahlen muss. Anlass ist die von einem Unternehmer und der SPD-Landtagsfraktion gesponserte Party zu Klimmts 50. Geburtstag, den der damalige SPD-Fraktionschef im saarländischen Landtag am 16. August 1992 mit mehreren hundert Gästen in einer Turnhalle in Brebach feierte.

Die SPD-Landtagsfraktion steuerte rund 28.000 Mark bei, Unternehmer und Klimmt-Freund Georg Rebmann, damals Chef der Sportagentur Sorad, die den Fußballclub 1. FC Saarbrücken betreute, spendierte 25.650 Mark für die Ausgestaltung der kargen Halle. Als Nutznießer der Sponsorengelder muss Klimmt möglicherweise Einkommens- oder Schenkungssteuer nachzahlen.