Druck auf Merkel wächst – Oettinger und Baldauf fordern "mehr CDU" - DER SPIEGEL
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Druck auf Merkel wächst – Oettinger und Baldauf fordern "mehr CDU"

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Die Kritik in der Union am Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird immer schärfer. Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger sagte dem SPIEGEL: "Es muss klar sein, dass nun das Kapitel der Großen Koalition abgeschlossen ist und ein neues aufgemacht wird, in dem die CDU klar sagt, wofür sie steht. Notwendig seien auch klare Leitlinien in der Ordnungspolitik. "In der Krise war es notwendig, bei Banken wie der Hypo Real Estate und der Commerzbank einzusteigen", sagte Oettinger. "Die CDU muss aber in ihrem Wahlprogramm klar sagen, wie der Ausstieg gemacht wird. Es darf nicht der Eindruck entstehen, die CDU sei die Partei der Verstaatlichung."

Auch der rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Christian Baldauf forderte einen Kurswechsel: "Ich wünsche mir aus dem Adenauer-Haus mehr CDU und weniger Große Koalition. Ich glaube, wir müssen spätestens nach Ostern deutlich machen, wie die CDU handeln würde, wenn sie nicht eingeklemmt wäre in die Zwänge der Großen Koalition", sagte er.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt forderte mehr Engagement der Schwesterpartei: "Es kann nicht sein, dass in der Union allein die CSU für das konservative Profil zuständig ist", sagte er. "Da muss auch von der CDU mehr kommen."