BMW-Chef kritisiert Abwrackprämie - DER SPIEGEL
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BMW-Chef kritisiert Abwrackprämie

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In der Automobilindustrie wächst die Kritik an der von der Bundesregierung beschlossenen Verlängerung der Abwrackprämie. Nach Daimler-Chef Dieter Zetsche attackiert jetzt auch BMW-Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer die Regelung.

Reithofer plädiert dafür, dass mit der Prämie künftig spritsparende Autos bevorzugt werden sollten. "Eine CO2-basierte Prämie wäre besser", sagt Reithofer. Der alte und jetzt weiterverlängerte Staatszuschuss von 2500 Euro ist nach Überzeugung des BMW-Chefs "für die Umwelt alles andere als treffsicher".

Die Forderung des BMW-Chefs nach einer am Benzinverbrauch orientierten Prämie hängt offenbar damit zusammen, dass der Münchner Autohersteller bei vielen Modellen führend in Sachen Spritsparen ist. Mit der von der Bundesregierung beschlossenen Prämie wird dagegen jeder Autokauf nach der Verschrottung eines Altwagens belohnt, auch der eines Wagen mit hohem CO2-Ausstoß.