Staatsanwaltschaft verzichtet auf Auslieferung des mutmaßlichen Mafia-Killers von Duisburg - DER SPIEGEL
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Staatsanwaltschaft verzichtet auf Auslieferung des mutmaßlichen Mafia-Killers von Duisburg

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Die Mafia-Morde von Duisburg bleiben in Deutschland wohl ungesühnt. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat in der vergangenen Woche auf die Auslieferung des mutmaßlichen Haupttäters Giovanni Strangio aus den Niederlanden verzichtet. Strangio war am 12. März in Amsterdam von der niederländischen Polizei überwältigt worden.

Mit ihm ging auch sein Schwager Francesco Romeo ins Netz, der als Helfer gilt. Im November vergangenen Jahres war bereits der zweite mutmaßliche Schütze, Giuseppe Nirta, in Amsterdam verhaftet und nach Italien ausgeliefert worden.

Eineinhalb Jahre nach der Tat fehlen den deutschen Ermittlern immer noch wichtige Beweismittel. Sowohl Italien als auch die Niederlande haben mehrere Rechtshilfeersuchen aus Deutschland ignoriert, den Behörden eine Speichelproben der Verdächtigen zu übermitteln. Ein Fahnder bezeichnete die Aufklärung der Morde als "Tiefpunkt bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Europa".