Keine Ausstiegsklausel beim VfL
Felix Magath hat in seinem Vertrag mit dem VfL Wolfsburg nach eigenen Angaben keine Ausstiegsklausel. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL nennt der Trainer und Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten Meldungen, wonach er mit dem FC Schalke 04 über einen Wechsel zur kommenden Saison einig sei, "Gerüchte". Verhandlungen mit Schalke dementiert er nicht. Er plane bei Wolfsburg weiter die neue Saison, "auch die Sommervorbereitung". Zu Berichten, die Verhandlungen über eine Verlängerung des 2010 auslaufenden Vertrags seien gescheitert, sagt Magath dem SPIEGEL: "Wir sind ohne Entscheidung auseinander gegangen. Das heißt, wir werden uns wieder treffen, haben aber keinen festen Zeitpunkt vereinbart." Die Behauptung, er wolle Wolfsburg deshalb verlassen, weil der Hauptgesellschafter und Sponsor VW den Geldhahn zudrehe, nannte er "völligen Unsinn". Es werde "weiter investiert, aber mit Augenmaß". Über den gescheiterten Reformprozess des mittlerweile entlassenen Trainers Jürgen Klinsmann bei Bayern München sagt Magath: Das Problem sei, "die Spieler müssen Veränderungen mittragen. Sonst wird es für einen Trainer schwer". Der frühere Bayern-Coach Magath äußert sich im SPIEGEL auch über Klinsmanns Versuch, bei Bayern München eine eigene Spielphilosophie einzupflanzen. "Sie hatten doch schon eine, und man erleidet Schiffbruch, wenn man solch eine Ausrichtung nicht berücksichtigt. Immer wieder wurde im Lauf der Jahre erzählt, man wolle schöner spielen, aber im Grunde haben sich die großen Bayern-Mannschaften nie von der Spielweise her unterschieden."