Fresenius-Aufsichtsrat bekräftigt Kritik an geplanter Regulierung von Manager-Gehältern - DER SPIEGEL
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Fresenius-Aufsichtsrat bekräftigt Kritik an geplanter Regulierung von Manager-Gehältern

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Der Fresenius-Aufsichtsratschef Gerd Krick, 70, hat die Pläne der Bundesregierung, die Manager-Gehälter zu regulieren, scharf kritisiert. "Was die Bundesregierung vorhat, ist völliger Blödsinn", sagte Krick dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Die Eigentümer einer Gesellschaft sollen über die Vergütungsstrukturen eines Vorstands entscheiden können, dafür haben sie das Gremium des Aufsichtsrats geschaffen", so Krick. Er bekräftigte damit Forderungen von Spitzenvertretern der deutschen Wirtschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Koalitionspläne zur Regulierung der Manager-Bezüge noch einmal zu revidieren. Krick gehört selbst zu den Unterzeichnern eines Briefes an Merkel, in dem Änderungen gefordert wurden. Er räumte zwar ein, es habe bei der Vergütung in der Vergangenheit "Entgleisungen" gegeben, allerdings seien die "nicht die Regel" gewesen. Die nun geplanten Regelungen hätten zudem schwerwiegende Auswirkungen: "Wenn Boni - wie jetzt von der Regierung geplant - erst nach einer Mehrjahresfrist fließen dürfen, dann hat das zur Folge, dass eben die festen Gehaltsbestandteile in die Höhe schießen."