Hinweise auf Kooperationen der Sicherheitsabteilungen etlicher Konzerne - DER SPIEGEL
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Hinweise auf Kooperationen der Sicherheitsabteilungen etlicher Konzerne

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zwischen den Sicherheitsabteilungen großer deutscher Konzerne gab es möglicherweise einen regen Kontakt. Ermittler der Bonner Staatsanwaltschaft, die die Telekom- Bespitzelungsaffäre untersuchen, fanden bei einer Razzia bei einem Manager der Telekom-Sicherheitsabteilung ein Dokument, in dem die Mitglieder eines "Security- Kreises" aufgeführt sind. Neben den Ex-Sicherheitschefs der Deutschen Telekom und der Deutschen Bahn AG führt das Dokument fünf weitere Mitglieder aus deutschen Großunternehmen an – darunter auch einen Vertreter der Deutschen Bank. Die Konzerne beteuern, dass es sich bei diesen Treffen um ganz normale Vorgänge handle, bei denen keine illegalen Praktiken abgesprochen wurden. Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA), die seit Monaten Tausende Festplatten und Aktenordner aus den Telekom-Durchsuchungen auswerten, schließen solche Kooperationen nicht aus. Es sei möglich, heißt es in einem BKA-Vermerk aus den Ermittlungsakten, dass Daten zur Erstellung von Bewegungsprofilen in solchen Security- Kreisen ausgetauscht worden seien.