E.on droht drastische Geldbuße der EU-Kommission - DER SPIEGEL
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E.on droht drastische Geldbuße der EU-Kommission

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Auf eine drastische Strafe der EU-Wettbewerbshüter muss sich in den kommenden Wochen der Energieversorger E.on einrichten. Das haben Mitglieder der Kommission Top-Managern des Konzerns bei Gesprächen in Brüssel angekündigt. Konkret geht es um den Vorwurf, dass der Konzern sich beim Bau einer Pipeline mit dem französischen Gasversorger Gaz de France über Marktgebiete abgesprochen haben soll. Wie hoch die mögliche Strafe ausfallen wird, ist offen. Theoretisch könnte die Wettbewerbskommission bis zu zehn Prozent des E.on-Umsatzes verhängen. Allerdings ist der Fall rechtlich kompliziert. Die zugrunde liegenden Verträge reichen teilweise bis in die siebziger Jahre zurück. Einen freien EU-Energiemarkt gab es damals noch nicht. Entsprechend entschlossen hält der Energiemulti dagegen. "Wir werden klagen, notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof", heißt es bei E.on.