BMW prüft Werksschließung bei Rover - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

BMW prüft Werksschließung bei Rover

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der BMW-Vorstand prüft den teilweisen Ausstieg bei der britischen Tochter Rover und die Schließung des Rover-Werks Longbridge. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL erichtet, hat der Münchner Vorstand bereits zwei Ausstiegsvarianten bei Rover entworfen. Das erste Modell sehe vor, "Rover Cars", die Personenwagen-Produktion der britischen Tochter, weitgehend zu schließen. Dies würde das Aus für das Werk Longbridge mit derzeit noch 9000 Beschäftigten bedeuten. BMW würde die Modelle Rover 25 und 45 einstellen und nur die Geländewagen von Land Rover, den neuen Rover 75 und den Mini weiterbauen lassen.

Das zweite Modell sieht laut SPIEGEL den Verkauf von Rover Cars mit den Werken Longbridge und Oxford vor. Interessenten wie General Motors, Ford oder VW würden die Fabriken aber nur übernehmen, wenn BMW für die nächsten Jahre einen Verlustausgleich zahle und sie eine Verbindung mit BMW erhalten - über eine enge Kooperation oder eine Kapitalbeteiligung. Die Entscheidung soll bis zur nächsten Sitzung des BMW-Aufsichtrats im März fallen.