Hapag-Lloyd will nächste Woche Bürgschaftsantrag stellen und trennt sich von eingecharterten Schiffen - DER SPIEGEL
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Hapag-Lloyd will nächste Woche Bürgschaftsantrag stellen und trennt sich von eingecharterten Schiffen

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Bereits in der nächsten Woche will die strauchelnde Reederei Hapag-Lloyd einen Antrag auf eine staatliche Bürgschaft von fast einer Milliarde Euro in Berlin stellen. Am Dienstag soll der Aufsichtsrat des Unternehmens darüber auf Grundlage eines Gutachtens der Unternehmensberatung Roland Berger entscheiden. Das Gutachten wurde am vergangenen Donnerstag den mit der Reederei verbundenen Banken vorgestellt: "Hapag-Lloyd ist gut positioniert und erfüllt die wesentlichen Erfolgsfaktoren der Linienschifffahrt", heißt es in der Präsentation. Bis zur Aufsichtsratssitzung müssen sich die Gesellschafter auch noch über eine Kapitalerhöhung von fast 750 Millionen Euro einigen. Gleichzeitig bemüht sich die Reederei, ihre Kosten zu senken: Fast 30 gecharterte Schiffe wurden schon zurückgegeben, heißt es im Unternehmen. Für die meisten verbliebenen eingecharterten Schiffe seien um bis zu 30 Prozent niedrigere Konditionen ausgehandelt worden.