Formel-1-Boss Mosley streitet sich mit "taz" - DER SPIEGEL
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Formel-1-Boss Mosley streitet sich mit "taz"

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Max Mosley, Präsident des Formal-1-Weltverbands Fia, kämpft weiter gegen die deutsche Presse. Zwar hat er sich jüngst mit dem Axel-Springer-Verlag geeinigt. Nun aber liegt er noch mit der Hamburger Wochenzeitung "Zeit" und der Berliner "tageszeitung" im juristischen Clinch, weil Letztere nicht klein beigeben will. Vor dem Hamburger Landgericht verklagte Mosleys Anwältin Tanja Irion das Blatt auf Unterlassung, weil in einem Text in der Zeitung sowie in drei Blog-Beiträgen auf taz.de eine Sadomaso- Party des Funktionärs fälschlicherweise als Nazi-Rollenspiel beschrieben wurde. Bei der "taz" will man nicht nachgeben, zumal die Klage sich auch auf "eindeutige Meinungsäußerungen" beziehe, wie etwa den Satz "Nazis und Autos, das passte doch schon immer zusammen", so "taz"-Justitiar Peter Scheibe. Mosley-Anwältin Irion glaubt, dass man sich noch verständigen werde: "Nachdem wir uns mit Springer geeinigt haben, dürfte das eigentlich kein Problem sein."