Kiep lässt Amt ruhen - DER SPIEGEL
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Kiep lässt Amt ruhen

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Walther Leisler Kiep zog eine Konsequenz aus der CDU-Parteispendenaffäre: Nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL legte er sein Amt als Vorstandsvorsitzender der "Atlantik-Brücke" so lange nieder, bis die gegen ihn erhobenen Vorwürfe geklärt sind. Kiep steht im Verdacht, als CDU-Schatzmeister Parteispenden in Millionenhöhe illegal beschafft zu haben. Die feine "Atlantik-Brücke", ein elitärer Club zur Vertiefung der deutsch-amerikanischen Freundschaft, kam ins Gerede, weil einige der prominentesten Beteiligten der Parteispendenaffäre den Verein offenbar als Kontaktbörse nutzten. Auf Empfängen der "Brücke" tummelten sich der ehemalige hessische CDU-Kassenwart Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein, der Geschäftsmann Karlheinz Schreiber und der Leuna-Vermittler Dieter Holzer. Kiep, der 1984 auf Vorschlag von Helmut Kohl zum Vorsitzenden der "Atlantik-Brücke" gewählt wurde, warb unter den betuchten Vereinsmitgliedern auch um Spenden für die CDU.