Union streitet über Arbeitszeitverkürzung - DER SPIEGEL
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Union streitet über Arbeitszeitverkürzung

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Vorstoß aus der Metallindustrie, mit staatlich geförderter Arbeitszeitverkürzung Jobs in der Krise zu sichern, ist in der Union weiter umstritten. "Ich bewerte den Vorschlag positiv", sagt der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Michael Fuchs, stellvertretender Unions-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, lehnt dagegen eine Sonderregelung ab: "Das werden wir nicht mitmachen." Der Vorschlag würde den Weg zu einer "Dauersubventionierung der Arbeitszeitverkürzung ebnen und die Beitragszahler unzumutbar belasten". IG Metall und Gesamtmetall wollen diese Woche dennoch mit Gesprächen über ein zeitlich befristetes Modell beginnen. Danach sollen Betriebe in Not die Wochenarbeitszeit bis auf 26 Stunden reduzieren dürfen. Für einen Teil der wegfallenden Stunden sollen die Arbeitnehmer dennoch 25 Prozent des Lohns erhalten. Im Gegenzug sollen die Betriebe vorübergehend von Steuern und Sozialabgaben freigestellt werden.