Internes Papier belastet neuen Vorstand der HSH Nordbank - DER SPIEGEL
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Internes Papier belastet neuen Vorstand der HSH Nordbank

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Martin van Gemmeren, seit wenigen Wochen neuer Vorstand der angeschlagenen HSH Nordbank, wird durch ein bankinternes Papier belastet. Demnach fielen in der Vergangenheit umfangreichere Versäumnisse als bisher bekannt in die Verantwortung Gemmerens, der seit Herbst 2007 als Leiter des Group Risk Managements (GRM) für die fehlerhafte Risikomessung der HSH zuständig war. Trotz der Nachbesserungen, die Gemmeren einleitete, wurden noch im Januar 2009 auf 13 Seiten zahlreiche "offene Defizite" aufgezählt, die in der Feststellung gipfeln: "Die Reports sind zur Risikosteuerung nicht geeignet." Zwar sei "ein Großteil der bestehenden Lücken angegangen, jedoch nicht umgesetzt" worden, heißt es in dem Papier mit dem Titel "Zusammenarbeit mit GRM". Noch Anfang 2009 vermisste der Marktbereich, aus dem das brisante Dokument stammt, ein klares Konzept aus Gemmerens Abteilung zur Behebung der Mängel. So heißt es abschließend: "Uns liegt kein gesamthafter Maßnahmenplan incl. Erledigungsdatum seitens GRM vor." Die HSH verweist darauf, dass unter der Führung Gemmerens "maßgebliche Verbesserungen und Weiterentwicklungen" im Risk Management "angestoßen und umgesetzt" wurden. Seit 2008 berichtete Gemmeren an den heutigen Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher.