Sparkassen bewerten WestLB mit zwei Milliarden Euro
Die nordrhein-westfälischen Sparkassen wollten vergangene Woche ganz aus der WestLB aussteigen. Sie boten dem Staat auch ihren 25-Prozent-Anteil an, den sie nach dem Einstieg des Bundes als Aktionär künftig halten werden. Als Gegenleistung wollten sie die Anteile der Landesbank an dem Fondsdienstleister Deka und der Readybank übernehmen, die mit etwa 500 Millionen Euro bewertet werden. Der Gesamtwert der Bank, die die Bundesregierung gerade mit bis zu vier Milliarden Euro unterstützt, liegt nach Einschätzung der Sparkassen also bei rund zwei Milliarden Euro. Gleichzeitig stellten Rolf Gerlach vom Sparkassenverband Westfalen-Lippe und Michael Breuer vom Rheinischen Sparkassen- und Giroverband der WestLB ein fünfjähriges Partnerschaftsabkommen mit den Sparkassen in Aussicht. Doch der Bund lehnte das Angebot ab.