Ägyptens Präsident Mubarak befürchtet neues Blutvergießen
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Den Ausbruch einer neuen Gewaltwelle in Nahost will Ägyptens Staatschef Husni Mubarak nicht länger ausschließen. In einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL kritisiert der ägyptische Präsident vor allem Israels "Überheblichkeit" in den Friedensverhandlungen mit Syrien und den Palästinensern. Mubarak: "Solange Israel den Südlibanon und die syrischen Golanhöhen besetzt, wird der Widerstand andauern." Vor allem aber, so warnt Mubarak die Israelis, sei das ungelöste Palästina-Problem "eine Zeitbombe, die irgendwann explodiert." Ohne einen Frieden, so Mubarak im SPIEGEL, " wird es Gewalt geben, schreckliche Gewalt."