Baumanns dritte Tube - DER SPIEGEL
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Baumanns dritte Tube

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Der Fall Dieter Baumann wird immer mysteriöser. Der unter Dopingverdacht stehende 5000-Meter-Olympiasieger von 1992, der nach eigenen Angaben Opfer einer Manipula-tion an seiner Zahnpasta geworden ist, hat eine dritte verdächtige Tube bei der Kripo abgegeben; das bestätigte das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Freitag. Die Tube befinde sich zur Untersuchung in der Behörde, ein Ergebnis stehe noch aus, schreibt das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen hat Baumann die Tube der Marke "Aronal forte" Anfang Dezember in Tübingen gekauft, als in der ersten Tube bereits das Dopingmittel Nor-Androstendion entdeckt war. Er benutzte sie über sechs Wochen und lieferte sie Mitte Januar bei der Polizei ab, als sie laut Baumann plötzlich einen ekelhaften Geschmack, vergleichbar dem eines Putzmittels hatte. Außerdem sei die "Aronal"-Tube vorher zu einem Drittel geleert gewesen, nun aber plötzlich wieder deutlich voller. Die Zahncreme hatte Baumann auch Anfang Januar mit ins Trainingslager nach Portugal genommen.