Nato-Bericht kritisiert deutsche Zielsetzung bei Kunduz- Angriff - DER SPIEGEL
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Nato-Bericht kritisiert deutsche Zielsetzung bei Kunduz- Angriff

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Der geheime Abschlussbericht der Nato kritisiert die Entscheidung des deutschen Obersts Georg Klein, bei dem Abwurf der Bomben bei Kunduz weniger auf die entführten Tanklaster, sondern vorrangig auf die Menschen in ihrer Nähe gezielt zu haben. "Es ist schwer zu ergründen, warum der Fokus des PRT-Kommandeurs auf die Taliban in dem Zielgebiet gerichtet war und nicht allein auf die gestohlenen Tanklaster, die doch wohl die größte Bedrohung waren für die Sicherheit der PRT-Kräfte", heißt es in der Analyse der Untersuchungen der Nato. Als "mögliche Erklärung" für die Fokussierung Kleins gibt der Bericht an, "dass die Mission hauptsächlich von der TF-47 initiiert und ermöglicht wurde". Klein gab alle Befehle für das Bombardement aus dem abgetrennten Befehlsstand der deutschen "Task Force 47", die aus Elitekräften des Kommandos Spezialkräfte (KSK) und anderen Aufklärern der Bundeswehr besteht.