Deutsche Abhängigkeit von russischem Öl so hoch wie nie
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Deutschland bezieht inzwischen mehr als 35 Prozent seiner Rohölimporte aus Russland so viel wie noch nie. Laut Statistik des Mineralölwirtschaftsverbands sind die russischen Importe in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres noch mal um 2,9 Prozent gestiegen. Dagegen haben die Einfuhren aus den Opec-Ländern erheblich abgenommen, um 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Noch stärker zurückgegangen sind die Öllieferungen aus der Nordsee: Sie reduzierten sich um 19 Prozent, eine Folge der dort drastisch abnehmenden Reserven. Gleichzeitig sind die Preise für das Rohöl insgesamt deutlich gesunken: Im Schnitt kosteten die Importe die Volkswirtschaft gut 40 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.