Ende der Treuhand-Nachfolgerin BvS
Die Bundesregierung plant, bis Jahresende die "faktische Beendigung" der Treuhand-Nachfolgerin BvS herbeizuführen. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL schreibt, geht das aus einem Bericht des Bundesfinanzministeriums vom 16. Februar hervor, der dem Haushaltsausschuss des Bundestages noch nicht zugeleitet, aber am Donnerstag vergangener Woche im Verwaltungsrat der BvS debattiert wurde. Obwohl "bis Ende 2000 keines der verbliebenen Aufgabengebiete der BvS vollständig abgearbeitet" sein wird, soll die Treuhand-Nachfolgerin vom nächsten Jahr an "bis auf einen Einpersonenvorstand (Präsident) keine Mitarbeiter" mehr haben. Die bis dahin unerledigten Arbeiten sollen auf die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau, eine Oberfinanzdirektion, das Bundesvermögensamt sowie die ostdeutschen Länderverwaltungen übertragen werden. Ein "Treuhandschlussgesetz" soll "zu gegebener Zeit" die "Auflösung der BvS feststellen".