Bahn-Vorstand distanziert sich vom Zugrauswurf einer Minderjährigen
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Der im Bahnkonzern für den Personenverkehr zuständige Vorstand Ulrich Homburg zeigt sich "schockiert" über den von einer Schaffnerin erzwungenen Ausstieg einer 16-jährigen Schülerin in einem brandenburgischen Regionalzug vergangene Woche. "Das ist völlig inakzeptabel" erklärt der Manager in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Es gibt eine klare Konzernrichtlinie, die unmissverständlich vorschreibt, dass Minderjährige ohne Fahrschein nicht aus dem Zug geworfen werden dürfen", betont Homburg. Nach seinen Aussagen bereut die Mitarbeiterin "ihr Fehlverhalten aufrichtig". Die Frau, so der Bahn-Vorstand, sei inzwischen "schriftlich abgemahnt" worden.-