Bezüge des IHF-Präsidenten Moustafa steigenvon jährlich 30.000 auf 500.000 Schweizer Franken - DER SPIEGEL
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Bezüge des IHF-Präsidenten Moustafa steigenvon jährlich 30.000 auf 500.000 Schweizer Franken

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Die Spitzenfunktionäre des Handball-Weltverbands (IHF) lassen sich ihren Einsatz in Zukunft prächtig entlohnen. Dies geht aus bislang unter Verschluss gehaltenen Dokumenten des IHF-Councils hervor, in dem die 17 wichtigsten Verbandsvertreter sitzen. Demnach genehmigten sie sich bei einem Treffen Mitte Dezember im chinesischen Nanjing eine Erhöhung ihrer jährlichen Aufwandsentschädigungen von bislang insgesamt 204.000 Schweizer Franken auf künftig 1,325 Millionen. Am üppigsten wachsen die Bezüge des Präsidenten: um 1567 Prozent. So kassiert der Ägypter Hassan Moustafa, der im vorigen Sommer bis 2013 in seinem Amt bestätigt wurde, zukünftig jährlich 500.000 statt bislang 30.000 Schweizer Franken. Auch bei den Tagesspesen gönnen sich die Council-Mitglieder einen Zuschlag - statt 250 Schweizer Franken im Dienste der IHF kassieren sie künftig 400 Schweizer Franken. Allein für Moustafa ergibt dies einen sechsstelligen Betrag, nach eigenen Angaben war er im vorigen Jahr an 280 Tagen für den Welthandballverband im Einsatz. Erst jüngst war Moustafa wegen eines geheimen Beratervertrags in die Kritik geraten (SPIEGEL 4/2010), den er mit der Vermarktungsagentur Sportfive abgeschlossen hatte und der ihm von Oktober 2007 bis Dezember 2009 eine Million Schweizer Franken einbrachte.