Bundesrechnungshof kritisiert Arbeit der Optionskommunen - DER SPIEGEL
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Bundesrechnungshof kritisiert Arbeit der Optionskommunen

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Der Bundesrechnungshof (BRH) übt scharfe Kritik an der Arbeit der 69 sogenannten Optionskommunen, die in Eigenregie für Langzeitarbeitslose zuständig sind: Ihnen sei es "bislang nicht annähernd gelungen, alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen aktiv in den Integrationsprozess einzubinden". Zudem seien die erhobenen Daten nicht vollständig und zum Teil fehlerhaft. Dies geht aus einer 21-seitigen Mitteilung des Rechnungshofs an das Bundesarbeitsministerium hervor. Die Prüfer untersuchten, inwieweit die Optionskommunen Maßnahmen nutzen, um Hartz-IV-Empfänger bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Er geb nis: Mit über einem Drittel der erwerbs - fähigen Hartz-IV-Empfänger wurde nicht einmal ein Beratungs gespräch geführt, mit mehr als der Hälfte wurden keine Eingliederungs verein barungen geschlossen, für 61 Prozent wurde kein Vermittlungsprofil erarbeitet. Warum die erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger nicht dazu animiert wurden, Arbeit zu suchen, so der BRH, "dokumentierten die kommunalen Träger in keinem der Fälle". Zudem sei es "nicht hinnehmbar", dass die Hälfte der erwerbsfähigen Partner in Bedarfsgemeinschaften nicht bei der Jobsuche unterstützt würden.