HRE-Chef Wieandt fürchtete Haftungsklauseln des Soffin - DER SPIEGEL
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HRE-Chef Wieandt fürchtete Haftungsklauseln des Soffin

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Der ehemalige Hypo-Real-Estate-Vorstandschef Axel Wieandt fürchtete die Haftungsklauseln des Bankenrettungsfonds Soffin und schied vor allem deshalb aus dem Amt. Das berichtet das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe. Seit über einem Jahr liefen zwischen Wieandt und dem Soffin zähe Verhandlungen über die Unterzeichnung eines Rahmenvertrages. Der Fonds will unter anderem Informationspflichten in kurzen Intervallen durchsetzen. Bei Verstößen gegen die Vertragsregelungen fordert der Soffin drakonische Strafen in Millionenhöhe, die die Bank auf die Vorstände abwälzen kann. Besonders solche Haftungsklauseln bekämpfte Wieandt vehement. Im Vertrag ist zudem vorgesehen, dass der Vorstand darauf hinwirkt, nicht nur die Vorstandsgehälter, sondern alle Gehälter in allen Tochtergesellschaften auf 500000 Euro zu deckeln. Dies soll auch für hochbezahlte Investmentbanker in Auslandsstandorten wie Dublin und New York gelten.