Röttgen wehrt sich gegen Unionsfraktion
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Umweltminister Norbert Röttgen, CDU, will im innerparteilichen Kampf um die Atomlaufzeiten nicht nachgeben. "Das Ganze ist ein Langstreckenlauf, bei dem man einen langen Atem braucht", sagte er dem SPIEGEL. In der vergangenen Woche hatte der Vorstand der Unionsfraktion gegen Röttgens Willen beschlossen, es müsse geprüft werden, ob die Kernkraftwerke 28 Jahre länger laufen könnten als nach geltendem Atomrecht möglich. Diesen Beschluss nimmt Röttgen gelassen, eine Laufzeitverlängerung um 28 Jahre sei "ein reines Rechenmodell". Er hatte angeregt, dass die Kernkraftwerke maximal acht Jahre länger laufen sollten.