Der Chef der Deutschen Bank gibt keine Beschäftigungsgarantien
Für die Angestellten von Deutscher und Dresdner Bank gibt es nach der Fusion der beiden Häuser keinerlei Beschäftigungsgarantien. Bedroht sind momentan 16000 Arbeitsplätze. In einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL sagte der Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer: Es gibt keine Festlegungen, in keiner Richtung. Breuer hat Verhandlungen mit den Arbeitnehmern über einen sozialverträglichen Beschäftigungsabbau bereits aufgenommen. Entlassungen wollte er jedoch nicht ausschließen. Laut Breuer unterstützt auch der Bundeskanzler die Fusion. Der Bankchef hatte den Kanzler am Montag vor Bekanntwerden der Fusion telefonisch über seine Pläne informiert. Breuer wörtlich zum SPIEGEL: Der Kanzler sieht wie wir die politischen Meriten dieses Deals. Der Finanzplatz Deutschland wird gestärkt. Das ist gut für Wachstum und Arbeitsplätze. Laut Breuer wird die Fusion schon bald weitere, möglicherweise auch grenzüberschreitende Zusammenschlüsse nach sich ziehen: Jetzt haben wir mit Frankreich, Italien und Spanien gleichgezogen.