Planungspanne gefährdet Zukunftsgipfel von Meseberg - DER SPIEGEL
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Planungspanne gefährdet Zukunftsgipfel von Meseberg

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Bei den Planungen zum Zukunftsgipfel, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Vertreter der Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften am 23. Juni nach Meseberg eingeladen hat, ist im Kanzleramt anscheinend eine Panne unterlaufen. An dem Treffen können weder der DGB-Vorsitzende Michael Sommer noch Ver.di- Chef Frank Bsirske teilnehmen, da sie zur selben Zeit auf dem Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes in Vancouver sind. Dabei findet die Klausur auf Anregung der Gewerkschaften statt. Offensichtlich wurden die Terminkalender der Beteiligten nicht hinreichend abgestimmt. Wegen des großen Teilnehmerkreises scheiterte der Versuch, die Veranstaltung auf einen Ausweichtermin zu legen. In Meseberg will Merkel mit dem halben Kabinett, den Spitzenvertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften sowie Wissenschaftlern über drei Themenkomplexe diskutieren: Neben den Folgen des demografischen Wandels für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die sozialen Sicherungssysteme geht es auch um die Beschäftigungschancen, die aus den aktuellen technologischen Trends erwachsen. Zudem setzte die Kanzlerin die Frage auf die Tagesordnung, wie sich die Ziele Haushaltskonsolidierung, Wohlstand, Generationengerechtigkeit und Umweltschutz miteinander verbinden lassen.