Riesters neuer Rententrick - DER SPIEGEL
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Riesters neuer Rententrick

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Arbeitsminister Walter Riester will durch eine Neudefinition des Terminus "Nettolohn" in der Rentenformel den jährlichen Anstieg der Alterseinkünfte deutlich reduzieren, schreibt das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in der aktuellen Ausgabe. Danach will Riester künftig alle privaten Altersvorsorgeformen, die auf tariflichen Verpflichtungen beruhen, in der Berechnung des Nettolohns berücksichtigen und damit die Ausgangsgröße für die gesetzliche Rentenzahlung spürbar verkleinern. Der Vorteil der Neuregelung: Damit hält Riester den Beitragssatz bis zum Jahr 2030 deutlich unter 23 Prozent. Der Nachteil: Die Standardrente eines Durchschnittsverdieners mit 45 Versicherungsjahren würde nach Riesters Konzept im Jahr 2030 rund 4700 Mark betragen, rund 300 Mark weniger als im derzeit gültigen Modell. (DER SPIEGEL 12/2000, Seite 28)