Neues Personal für Kanzler Schröder - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Neues Personal für Kanzler Schröder

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Im Umfeld von Bundeskanzler Gerhard Schröder wird neues Personal angedockt. Nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL soll Klaus-Peter Schmidt-Deguelle, einstiger Berater von Finanzminister Hans Eichel und derzeit Chefstratege von Arbeitsminister Walter Riester, ab Juni für Bundeskanzler Schröder arbeiten. Der Ex-Journalist, der an Eichels Sparkommissar-Image mitwirkte, soll einen Honorarvertrag beim Bundespresseamt bekommen. Als Nachfolger für den Ökonomie-Professor Klaus Gretschmann, der in Brüssel einen Posten übernehmen wird, ist sein Mitarbeiter, Ministerialdirektor Bernd Pfaffenbach, im Gespräch. Dessen Problem: Er stammt aus der alten Kohl-Mannschaft und war mit dem Verkauf der Leuna-Raffinerie an den französischen Konzern Elf Aquitaine beteiligt, der im Verdacht steht, der CDU via Liechtenstein Millionen Mark an schwarzen Spenden überwiesen zu haben. Pfaffenbach traf auch den Geschäftsmann Dieter Holzer, auf dessen Konto 50 Millionen Mark an Leuna-Provisionen flossen. (DER SPIEGEL 12/2000, Panorama Deutschland)