Familienministerium profitiert von kürzerem Zivildienst - DER SPIEGEL
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Familienministerium profitiert von kürzerem Zivildienst

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Im Kampf um ihren Haushalt hat Familienministerin Kristina Schröder (CDU) einen kleinen Erfolg errungen. Die Ressortchefin darf einen Teil des Geldes behalten, das durch die Verkürzung des Zivildienstes von neun auf sechs Monate in ihrem Etat frei wird. Etwa 180 Millionen Euro wird das Ministerium an Ausgaben sparen, weil zukünftig zum Beispiel weniger Kosten für den Sold der Zivis anfallen. Von dem Betrag hat sich Schröder etwa 35 Millionen gesichert, um damit freiwillige soziale Dienste zu finanzieren. Den Rest des Geldes will das Ministerium als Verhandlungsmasse im Ringen um weitere Sparmaßnahmen einsetzen.