DNA-Spur könnte Mörder der Bankiersgattin Bögerl überführen - DER SPIEGEL
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DNA-Spur könnte Mörder der Bankiersgattin Bögerl überführen

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Im Fall der entführten und ermordeten Bankiersgattin Maria Bögerl aus Heidenheim hofft die Polizei auf DNA-Spuren, die vor Ort gesichert wurden. Die Auswertung wird allerdings durch die schlechte Qualität der DNA-Fragmente erschwert. Die Spuren könnten auf der Suche nach dem Mörder Grundlage für spätere Massentests sein. Die Polizei vermutet, dass der Täter aus der Region stammt: Er verfüge über gute Ortskenntnisse und habe bei seinem Erpresseranruf bei Bögerls Ehemann Thomas mit schwäbischem Dialekt gesprochen und lokale Redewendungen verwendet ("Machen Sie keine Sperenzle"). Die Leiche der am 12. Mai von einem Unbekannten verschleppten 54-Jährigen war am Donnerstag vorvergangener Woche in stark verwestem Zustand von einem Spaziergänger in einem Waldstück bei Heidenheim entdeckt worden. Kurz nach der Entführung war eine Lösegeldübergabe gescheitert. Derweil versuchen auch Insekten-Experten, den genauen Todeszeitpunkt zu rekonstruieren. Die Polizei will sich derzeit zu den laufenden Ermittlungen nicht äußern.