Wasserwirtschaft warnt vor Gefahren von Kohlendioxid- Tiefenspeichern
Die Speicherung von Kohlendioxid in tiefen Gesteinsschichten würde nach Ansicht der norddeutschen Wasserwirtschaft zu unkalkulierbaren Risiken für das Trinkwasser führen. In einer Stellungnahme warnen die Unternehmen die Bundesregierung deshalb davor, entsprechende Pläne der Stromkonzerne zu genehmigen. Mit Hilfe der umstrittenen Technik soll Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken unterirdisch gelagert werden. Nach Ansicht der Wasserversorger führt dies aber zu einer Verdrängung des stark salzhaltigen Grundwassers aus tiefen Schichten. Die Folge sei, dass es "möglicherweise zu einer Versalzung und irreversiblen Kontamination des Grundwassers mit Schadstoffen" komme. "Sämtliche Wasserversorgungsunternehmen wären davon betroffen und damit auch alle versorgten Einwohner", heißt es in dem Papier.