Streit um des Kanzlers Internet-Seite
Bundeskanzler Gerhard Schröders "Initiative D21 streitet mit einem Jungunternehmer um eine Adresse (Domain) im Internet. Bereits Anfang 1999 hatte sich Shahram Parvin aus Hannover die Homepages "www.d21.de und "www.initiative-d21.de reserviert, auf denen er unter anderem Fotos von knapp kostümierten Schönheiten ("21 Girls fürs 21. Jahrhundert) ausbreitet.
Die Kanzlerinitiative hingegen, in der sich um den IBM-Deutschland-Chef Erwin Staudt mehr als 100 Unternehmen zusammen geschlossen haben, um Deutschlands Schüler ans Netz zu bringen, ist derzeit lediglich unter der Adresse "www.initiatived21.de zu erreichen. Um Verwechslungen zu vermeiden, hatte Staudt den Jungunternehmer Ende November aufgefordert, seine Domains abzutreten. Per Einschreiben drohte der IBM-Chef ihm mit einer Geldstrafe von knapp 20.000 Mark pro Tag. Bislang ohne Erfolg. Stattdessen erklärte sich Parvin zunächst lediglich bereit, über seine Internetseiten auf die Initiative D21 hinzuweisen gegen eine Gebühr von monatlich 30.000 Mark. Zudem kündigte er an, nun seinerseits gerichtlich gegen die Homepage der Kanzlerinitiative vorzugehen, weil diese von der Popularität seiner Girls profitiere.