Deutschlandbesuch serbischer und mazedonischer Bürger auf Staatskosten?
Seit Jahresbeginn beobachten Ausländerbehörden eine sprunghafte Zunahme freiwilliger Rückkehrer nach Serbien und Mazedonien. Der Grund dafür sei aber offenbar keine höhere Bereitschaft der Zuwanderer, in ihre Herkunftsländer zurückzukehren, heißt es in einem Brief des Bundesinnenministeriums an die Bundesländer. Entscheidend sei vielmehr, dass der Visumzwang für serbische und mazedonische Staatsbürger seit Ende vergangenen Jahres abgeschafft sei. Es gebe offenbar "vermehrt Fälle", in denen Betroffene nach einigen Tagen Aufenthalt in Deutschland die staatliche Rückkehrhilfe beantragten. Die Antragsteller hätten "konkrete Vorstellungen" über die Leistungen. "Mittellose Rückkehrer und Weiterwanderer" aus beiden Ländern haben Anspruch auf die Beförderungskosten, 200 Euro Reisebeihilfen und 400 Euro Starthilfe pro Person.