Ministerin Schröder distanziert sich vom Mehrgenerationen-Projekt ihrer Vorgängerin von der Leyen - DER SPIEGEL
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Ministerin Schröder distanziert sich vom Mehrgenerationen-Projekt ihrer Vorgängerin von der Leyen

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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) gerät wegen ihres Umgangs mit sogenannten Mehrgenerationenhäusern in die Kritik. Das von Schröders Vorgängerin Ursula von der Leyen angestoßene Projekt, in dem seit 2006 deutschlandweit 500 Einrichtungen mit 100 Millionen Euro vom Bund gefördert werden, läuft ab nächstem Jahr aus. Bislang ist völlig unklar, was danach mit den Häusern passieren soll, in denen Dienstleistungen von der Hausaufgabenhilfe bis zur Betreuung älterer Menschen angeboten werden. Ein Spitzengespräch im Ministerium, das bereits im Juni stattfinden sollte, hat Schröder auf November verschoben. Zudem wanderte das Projekt im Ministerium durch drei Abteilungen. "Durch den Ministerinnenwechsel ist wertvolle Zeit verstrichen, die wir hätten nutzen müssen", sagt Ursula Krickl vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Offenbar will Schröder aber nicht mit dem Projekt identifiziert werden, da es kein Erfolg zu werden verspricht. Der Plan, die Einrichtungen könnten von Ländern, Kommunen und der Wirtschaft weiterfinanziert werden, geht nicht auf. Die meisten Häuser, so Krickl, stünden deshalb vor dem Aus.