"Zeit"-Chef di Lorenzo will "Rheinischen Merkur" Huckepack nehmen - DER SPIEGEL
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"Zeit"-Chef di Lorenzo will "Rheinischen Merkur" Huckepack nehmen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

"Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo konkretisiert die Zusammenarbeit mit der defizitären katholischen Wochenzeitung "Rheinischer Merkur": "Wir nehmen das Blatt Huckepack. Wenn unser Rat gefragt ist, sind wir da", sagte di Lorenzo dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Wichtig sei ihm besonders die Unabhänigkeit der Redaktion des "Rheinischen Merkur". "Wir werden den Kollegen nichts aufzwingen." Die Abonnenten des "Rheinischen Merkur" werden zukünftig die "Zeit" mit einer eigenen Titelseite sowie einer sechsseitigen Beilage des "Rheinischen Merkur" im "Zeit"- Design gegen einen geringen Aufpreis von ein paar Euro im Jahr bekommen. Das erst im Frühjahr dieses Jahres eingeführte "Zeit"-Ressort mit dem Titel "Glauben und Zweifeln" soll trotzdem erhalten bleiben. Di Lorenzo im SPIEGEL: "Es gibt ein großes Interesse an geistlichen und geistigen Themen."