Frühere DDR-Staatssekretärin kämpft um Pension - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Frühere DDR-Staatssekretärin kämpft um Pension

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Eine frühere Weggefährtin von Angela Merkel kämpft um eine Pension für ihre Zeit im letzten DDR-Kabinett. Wie der SPIEGEL berichtet, hat sich die frühere Kulturstaatssekretärin Gabriele Muschter deshalb im September an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gewandt. Die Kunsthistorikerin gehörte zur Regierung von Lothar de Maizière, der Angela Merkel als stellvertretende Regierungssprecherin diente. Muschter beklagt in dem Schreiben ihre schwierige finanzielle Lage. Es gehe ihr um ein "würdiges Dasein" und um "Gerechtigkeit". Sie fände es ungerecht, dass die Zeit als Staatssekretär im letzten Kabinett nicht vergütet wird. De Maizière und andere DDR-Kabinettsmitglieder hatten sich für eine entsprechende Pension stark gemacht, aber nur einen Teilerfolg erzielt. Lediglich der Regierungschef und die Minister, nicht aber die Staatssekretäre erhalten eine kleine Vergütung für die Zeit. In diesem Zusammenhang hatten mehrere Ex-Staatssekretäre Merkel vergeblich in einem Brief um Unterstützung gebeten.